Mittwoch, 14. Februar 2007

Steckbrief: Großer Fuchs

Hallo! Das da:
ist der Große Fuchs.

Lateinischer Name: Nymphalis polychloros
Klasse: Insekten (Insecta)
Ordnung: Schmetterlinge(Lepidoptera)
Familie: Edelfalter (Nymphalidae)
Unterfamilie: Fleckenfalter (Nymphalinae)

Er wohnt in Nordafrika, Süd- und Mitteleuropa, in der Türkei, im Süden Russlands, im mittleren und südlichen Ural, in Kasachstan und im Himalayagebiet. Bei uns ist der große Fuchs ziemlich selten geworden, nur noch in den Südalpen und im Mittelmeerraum kommt er noch häufiger vor. Er lebt am Waldrand oder auf Obstwiesen.

Der große Fuchs sieht seinem kleinen Bruder, dem kleinen Fuchs, sehr ähnlich.


Großer Fuchs:






Kleiner Fuchs:









Beim großen Fuchs sind die Farben jedoch stumpfer, nicht so leuchtend.
Die Flügel sind orangefarben, der Flügelrand dunkelblau mit schwarzer Umrandung. Die Flügel sind schwarz-gelb-weiß gemustert.


Im Gegensatz zu anderen Schmetterlingsarten saugt der große Fuchs eher selten Nektar, sonder nimmt bevorzugt den ausgetreten Saft von Bäumen auf. Einzige Ausnahme bildet die blühende Weide, an denen sie im Frühjahr sehr häufig Nektar saugend anzutreffen sind. Da sie oft als Wanderfalter aus dem Süden zu uns fliegen, kann man sie häufig mit aufgefalteten Flügeln antreffen, während sie Sonne tanken.





Die Raupe des großen Fuchses ernährt sich von den Blättern der Salweide, Zitterpappel, Apfel- und Birnbäumen und anderen Laubbäumen.

Bestimmung des Kalkgehalts des Bodens

Versuchsaufbau/ Materialien:

Wir geben die fünf verschiedenen Bodenproben je in eine Petrischale um den Kalkgehalt mit Salzsäure zu bestimmen. Dann muss man die Bodenprobe etwas zerkleinern. Da, wie in der Versuchsvorlage vorgeschrieben, eine 3,7%ige Salzsäure benötigt wird, müssen wir zuerst eine 16%ige Salzsäure verdünnen.


Versuchsdurchführung:

Nun geben wir je eine Pipette voll verdünnter Salzsäure auf die Bodenprobe in der Petrischale. Jetzt müssen wir die Beobachtungen notieren und aufgrund der Beobachtungen versuchen zu erschließen, was für einen Kalkgehalt die verschiedenen Bodenproben haben. Dazu haben wir verschiedene Vorgaben der Beobachtungen um den Kalkgehalt näherungsweise zu erschließen.

kein Aufbrausen: bis 1%
schwaches Aufbrausen: 1-3%
deutliches, aber kurzes Aufbrausen: 3-5%
anhaltendes Aufbrausen: 5%


Beobachtungen beim Durchführen des Versuches:


Bodenprobe1:
Deutliches, aber kurzes Aufbrausen. Die Bodenprobe hat etwa den Kalkgehalt von 4%.
Bodenprobe2:
Bei dieser Bodenprobe können wir kein bis fast kein Aufbrausen feststellen. Der Kalkgehalr liegt bei etwa 0,9%.
Bodenprobe 3:
Hier können wir ein deutliches, lange anhaltendes Aufbrausen beobachten. Daraus schließen wir etwa einen Kalkgehalt von 5%.
Bodenprobe 4:
Wir stellen etwa die gleichen Beobachtungen wie bei Bodenprobe 2 fest. Allerdings beobachten wir ein sehr schwaches Aufbrausen. Unser Schluss aus dieser Beobachtung ist ca. 1% Kalkgehalt.
Bodenprobe 5:
Beim Hinzugeben von Salzsäure zu dieser Bodenprobe können wir ebenfalls ein leichtes Aufbrausen erkennen. Der daraus folgende Wert des Kalkgehalts ist etwa 1%.



Vorgang:
Kalk + Verdünnte Salzsäure à Kohlenstoffdioxid + Calciumchlorid + Wasser
CaCO3 + 2HCl aq -> CO2 +CaCl2+H2O